Karpaltunnelsyndrom

Was ist das?

Ein Beschwerdebild auf Grund einer Druckschädigung/Einklemmung des Mediannervens im Handwurzeltunnel.

Woher kommt es?

Insbesondere bei Tätigkeiten mit sich schnell wiederholenden Handgelenksbewegungen bei gleichzeitig kraftvollem Druckgreifen (z. B. Arbeiten mit Schwingschleifer, Presslufthammer, Kettensäge) oder durch vermehrte Schwellungen in der Handwurzel (z. B. Schwangerschaft, Diabetes mellitus, Rheuma, Gicht, Trauma).

Welche Beschwerden?

Anfänglich treten ein Einschlafen, Kribbeln oder schmerzhaftes Missempfinden an Daumen, Zeige-. Mittel- und Ringfinger auf. Auch nächtliche Schmerzen in der Hand und im Unterarm sind typisch. Später kann es sogar zur Störung der Feinmotorik und zum Verlust der Muskelkraft am Daumenballen kommen.

Was tun?

Im Frühstadium können eine Nachtlagerungsschiene oder abschwellende Medikamente helfen. Im fortgeschrittenen Stadium ist eine operative Therapie mit Durchtrennung des Karpaltunneldaches das Mittel der Wahl.

Wussten Sie schon?

Dass die Erkrankung in Deutschland seit 2009 unter bestimmten Voraussetzungen als Berufskrankheit anerkannt wird.

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